Was war los vor den Ferien

Am letzten Wochenende gingen nicht viele Mannschaften unseres RFC auf Torjagd. Hier ein kleiner Rückblick.

Gespielt wurde nur im Männerbereich. Die Spielgemeinschaft Reuth/RFC sicherte sich durch ein 1:0 gegen Londa Rothenkirchen drei wichtige Punkte.
Unsere Zweite feierte bei der Liveübertragung (Infos an anderer Stelle hier auf der Seite) gegen Bad Brambach einen Last-Minute-Sieg (2:1).
Und unsere Erste sicherte sich im Derby beim FSV Treuen einen Punkt (1:1)

 

FSV: T.Rausch, Scharschmidt, Meyer (V), Dolle (V), Weiß, Leipoldt, Drehmann, Bitterbier (V), Eigel, Mierendorf, N.Rausch

RFC: Hettwer, Lange, A.Kühn, M.Kühn, Particke, Kästner, Rosenmüller (67. Diegel), Süß (77.Kummer), Schmelzer, Hinte, Horn

Schiedsrichter: Rehm (Aue)

Zuschauer: 236

Tore: 0:1 M.Kühn (16.), 1:1 Dolle (18.)

Der Reichenbacher FC lässt im Derby in Treuen die ersten Punkte in dieser Saison. Währenddessen feierte der gastgebende FSV auf seinen Nebenplatz das 1:1 wie einen kleinen Sieg. „Wir haben von der ersten Minute an super gekämpft und Nadelstiche gesetzt. Erst in der Schlussphase, als der RFC auf das zweite Tor drückte, gerieten wir in Bedrängnis, aber hielten den Kopf oben. Auf diese Leistung können wir aufbauen. Immerhin haben wir als erster Verein in dieser Saison den Reichenbachern ein Remis abgetrotzt. Kämpferisch gingen meine Jungs ans Limit. Das gefiel mir. “,meinte Treuens neuer Trainer Silvio Wolter. Sein Pedant auf der Gegenseite Carlo Kästner war dennoch nicht enttäuscht, dass die Start-Siegesserie riss: „Es war das erwartet schwere Derby. Hier in Treuen werden noch ganz andere Federn lassen. Wir können mit dem Punkt dennoch gut leben. In der ersten Hälfte fanden wir nicht so richtig ins Geschehen, weil wir uns untereinander viel zu viel mit Diskussionen aufhielten. Nach dem Pause zeigten wir dann mehr Biß bzw. Zielstrebigkeit und übten Druck aus, besaßen gegen Ende die besseren Möglichkeiten zum Siegtreffer. Dennoch mussten wir vor Treuener Kontern stets auf der Hut sein.“.

Die Startphase gehörten den Gästen, die fast folgerichtig in Front zogen. Schmelzer bediente Rosenmüller, dessen Grundlinieneingabe Max Kühn im Zentrum gegen zwei Treuener eindrückte. Doch der Tabellenvorletzte war um eine Antwort nicht verlegen. Keine neunzig Minuten später klingelte es auf der anderen Seite. Bitterbier schüttelte im Mittelfeld zwei RFCer ab, legte den Ball auf Dolle. Der überraschte in Höhe des linken Strafraumeckes den etwas zu weit vor dem Kasten postierten Hettwer und schlenzte das Streitobjekt ins rechte obere Dreiangel. Bis zur Halbzeit gestaltete ich das Geschehen ausgeglichen. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Treuen versuchte es mit Steilpässen in die Spitze, doch die Hintermannschaft des RFC`s passte auf. So richtig brenzlig wurde es in beiden Boxen eigentlich nicht. Zweimal konnte sich Hettwer auszeichnen, als er erst gegen Meyer (32.) klärte und dann einen Freistoß von Mierendorf (44.um den linken Pfosten lenkte. Beim RFC haperte es im Finalpass, weil er diesen zu sehr durch die zugebaute Mitte führte. Nach dem Wechsel zog er aber an. Er erarbeitete sich größere Spielanteile, blieb aber lange Zeit ohne wirkliche Tormöglichkeiten. Defensiv arbeitete der FSV gut gegen den Ball und ließ nicht viel zu. In der 70.Minute hätte Partickes Fehlabspiel fast zur Treuener Führung geführt. Mierendorf nahm das Leder auf, lief allein in Richtung Tor und legte den Ball quer zu Weiß. Doch dieser ließ diese Möglichkeit ungenutzt und schoss weit am RFC-Kasten vorbei. Die Schlussviertelstunde gehörte dann aber vollends den Spitzenreiter. T.Rausch geriet immer mehr in den Mittelpunkt. Erst parierte er gegen den von rechts einschießenden Horn (74.), ehe er auch Kummers Versuch (80.) zunichte machte. Seine größte Tat vollbrachte er dann kurz vor Schluß. Nach einem abgewehrten Eckball hielt Max Kühn aus dem Hinterhalt volley drauf, doch boxte Rausch den Ball gedankenschnell um den Pfosten. Obwohl Silvio Wolter vor der Partie bemerkte, „dass wir nichts zu verlieren haben“, wäre seine Elf wohl über ein zweites Gegentor in den letzten Minuten tieftraurig gewesen. Denn unterm Strich hatte sich der FSV den Punkt redlich verdient. (OMH)